Wien, 28. September 2026 – Die Österreichische Post übernimmt die Logistik für das Screening-Programm „Darmkrebsvorsorge Wien“. Das Programm dient zur Früherkennung und Vorbeugung von Darmkrebs und wird gemeinsam mit dem Wiener Gesundheitsfonds sowie den Sozialversicherungsträgern umgesetzt. Es startete offiziell im Sommer 2026 seinen Regelbetrieb. Das Angebot richtet sich an rund 540.000 Wiener*innen zwischen 45 und 75 Jahren.
UMFASSENDE LOGISTIK AUS EINER HAND
Die Österreichische Post begleitet das Vorsorgeprogramm entlang der gesamten Logistikkette. Dazu zählen der Druck der Einladungs- sowie Erinnerungsschreiben durch die Post Business Solutions – einem Tochterunternehmen der Österreichischen Post – und deren Versand durch die Post als persönlich adressierte Infoschreiben an die rund 540.000 Wiener*innen. Diese können daraufhin das Testkit telefonisch oder online bestellen, welches zuerst in der Post Systemlogistik personalisiert und anschließend durch die Post als Päckchen versendet und zugestellt wird. Nach der Durchführung des Tests können Teilnehmer*innen die Proben im dafür vorgesehenen Rücksendekuvert inklusive Paketmarke in einer Postfiliale, einem Postpartner oder in der SB-Zone abgeben. Die Österreichische Post sorgt anschließend für den Transport mit Nachverfolgung und Laufzeitversprechen ins zuständige Labor. Die Wiener*innen erhalten das Testergebnis schließlich digital über die Plattform und haben auch die Möglichkeit, den Befund physisch per Briefversand zu erhalten. Damit übernimmt die Post eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des Vorsorgeprogramms, von der Einladung bis zur Übermittlung des Testergebnisses.
Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter, Vorstand für Paket & Logistik, Österreichische Post AG: „Damit Gesundheitsvorsorge funktioniert, braucht es auch eine verlässliche Logistik. Genau hier bringen wir unsere langjährige Erfahrung in der Spezial- und Pharmalogistik ein: Gemeinsam mit den Programmpartner*innen sorgen wir dafür, dass die Vorsorgeangebote bei den Empfänger*innen ankommen und Proben ins Labor transportiert werden. Unsere Kompetenz in diesem Bereich konnten wir bereits mehrfach unter Beweis stellen, unter anderem bei Gesundheitsinitiativen wie ‚Alles gurgelt‘.“
DAS FLÄCHENDECKENDE DARMKREBS-SCREENING DER STADT WIEN
Mit dem offiziellen Start des Programms im Juni 2026 werden die Einladungsschreiben innerhalb der kommenden elf Monate schrittweise versendet. In Wien leben rund 700.000 Menschen im Alter zwischen 45 und 75 Jahren. Das Screening-Programm richtet sich jedoch gezielt an Personen, die in den vergangenen Jahren keine entsprechende Vorsorgeuntersuchung in Anspruch genommen haben. Menschen, die bereits eine Darmspiegelung durchführen ließen, werden daher nicht angeschrieben. Insgesamt erhalten rund 540.000 Wiener*innen die Möglichkeit, kostenlos an der Darmkrebsvorsorge Wien teilzunehmen.
Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport, Stadt Wien: „Das Darmkrebs-Screening wird von der Wiener Bevölkerung sehr gut angenommen, das können wir nach den ersten Monaten, seit wir diese wichtige präventive Maßnahme gestartet haben, schon klar sagen. Der Rücklauf an Testkits ist sehr gut, viele Menschen fragen auch an, obwohl sie noch kein Einladungsschreiben erhalten haben. Das zeigt, dass die Hemmschwelle für eine Untersuchung durch dieses Zugehen auf die Menschen deutlich gesenkt werden konnte. Es funktioniert aber nicht zuletzt deshalb so gut, weil alle Partnerorganisationen, die für dieses Darmkrebs-Screening zusammenarbeiten, einen wirklich guten Job machen. Hervorzuheben ist die Post, über die immerhin 50.000 Einladungsschreiben pro Monat versendet werden, bzw. über die die Testkits auch zurückgeschickt werden. Das klappt hervorragend und zeigt die Leistungsfähigkeit des Unternehmens.“
Manuela Kirschner, BDO Austria, Senior Managerin: „Vorsorge wirkt nur dann, wenn sie die Menschen auch wirklich erreicht. Deshalb wird die persönliche Einladung von der Österreichischen Post direkt zu Hause zugestellt. Als Generalunternehmer begleiten wir die Teilnehmenden gemeinsam mit unseren Partnern bei allen weiteren Schritten und sorgen dafür, dass Darmkrebsvorsorge für alle Wienerinnen und Wiener zugänglich ist.“
Angela Hengsberger, Managing Partner, WePrevent: „Mit unserem Testkit für Zuhause und der dahinterliegenden digitalen Plattform machen wir Darmkrebsvorsorge einfach, effizient und niederschwellig: Von der Bestellung über die Durchführung bis zur Auswertung wird der gesamte Prozess digital gesteuert – damit Vorsorge dort ankommt, wo sie zählt: bei den Menschen.“
FAKTEN AUF EINEN BLICK
(Stand: September 2026)
- Anlass / Thema: Die Österreichische Post übernimmt die Logistik für das Screening-Programm „Darmkrebsvorsorge Wien“.
- Kennzahlen: Das Angebot richtet sich an rund 540.000 Wiener*innen zwischen 45 und 75 Jahren.
- Maßnahme / Aktivität: Dazu zählen der Druck der Einladungs- sowie Erinnerungsschreiben durch die Post Business Solutions und deren Versand durch die Post als persönlich adressierte Infoschreiben.
- Produkt / Service / Objekt: Das Testkit wird zuerst in der Post Systemlogistik personalisiert und anschließend durch die Post als Päckchen versendet und zugestellt.
- Maßnahme / Aktivität: Nach der Durchführung des Tests können Teilnehmer*innen die Proben im dafür vorgesehenen Rücksendekuvert inklusive Paketmarke in einer Postfiliale, einem Postpartner oder in der SB-Zone abgeben.
- Verfügbarkeit / Zeitraum: Mit dem offiziellen Start des Programms im Juni 2026 werden die Einladungsschreiben innerhalb der kommenden elf Monate schrittweise versendet.
- Quelle/Partner: Österreichische Post AG, Wiener Gesundheitsfonds sowie Sozialversicherungsträger
Foto 1:
vordere Reihe, v.l.: Josef Höfler, Österreichische Post AG, Medina Selimovic, Österreichische Post AG, Manuela Kirschner, BDO Austria, Angela Hengsberger, WePrevent, Selen Kadak-Güngör, Wiener Gesundheitsfonds, Tanja Fruhmann, Wiener Gesundheitsfonds, Peter Umundum, Österreichische Post AG, Christina Wohlgemuth-Engel, Österreichische Post AG, Daniela Ludwan, Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien, Roman Chrappa, Österreichische Post AG, Paul Huber, Österreichische Post AG
hintere Reihe, v.l.: Lukas Hutflesz, Vienna Communications, Laura Dultinger, BDO Austria, Milica Sivcic, Österreichische Post AG, Hristina Jocic, Labcon, Sabine Reitinger, Labcon, Lukas Foisner, WePrevent, Karin Belay, Lead Innovation, Thomas Auböck, Österreichische Post AG, Andreas Markl, Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien
Foto 2: Hier werden die Testkits personalisiert: Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter, Vorstand für Paket & Logistik, Österreichische Post AG, mit einer Mitarbeiterin der Post Systemlogistik
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